Trinkgeld bei der Küchenmontage – wie viel ist üblich?
Kurz gesagt: Ein übliches Trinkgeld bei der Küchenmontage liegt bei rund 5–10 % des Montagepreises, also meist rund 10–50 € je nach Aufwand. Trinkgeld ist dabei immer freiwillig – es ist eine Anerkennung für gute Arbeit, keine Pflicht.
Ob und wie viel Trinkgeld bei der Küchenmontage angemessen ist, hängt vom Umfang der Arbeit, der Qualität und den Umständen ab. In diesem Ratgeber finden Sie konkrete Richtwerte, eine Übersicht nach Auftragsgröße und Antworten auf die häufigsten Fragen rund um das Trinkgeld für Küchenmonteure.
Wie viel Trinkgeld für den Küchenaufbau ist üblich?
Es gibt keinen festen Betrag – aber gute Anhaltspunkte. Als Faustregel gelten rund 5–10 % des reinen Montagepreises. Damit Sie nicht rechnen müssen, hilft die Tabelle unten mit typischen Richtwerten nach Auftragsgröße.
Trinkgeld-Tabelle nach Auftragsgröße
Die folgenden Beträge sind Orientierungswerte für die gesamte Montage – nicht pro Person. Wie Sie das Trinkgeld auf das Team verteilen, klären wir weiter unten.
| Auftragsgröße | Umfang | Empfohlenes Trinkgeld (ca.) |
|---|---|---|
| Kleine Küche | Kompaktküche, wenige Schränke, kurze Montage | 10–20 € |
| Mittlere Küche | Standardküche mit Ober- und Unterschränken | 20–35 € |
| Große Küche mit Geräten | Große Einbauküche inkl. Geräteanschluss und Arbeitsplatte | 35–50 € |
Diese Werte sind Richtwerte. Bei besonders aufwendigen Einbausituationen oder herausragender Arbeit darf es gern etwas mehr sein.
Ist Trinkgeld bei der Küchenmontage Pflicht?
Nein. Trinkgeld ist grundsätzlich freiwillig und kein Teil des vereinbarten Preises. Niemand hat einen Anspruch darauf, und Sie müssen sich nicht rechtfertigen, wenn Sie kein Trinkgeld geben – etwa weil das Budget knapp ist oder die Arbeit nicht überzeugt hat.
Der einzige sinnvolle Maßstab ist die Qualität: Wenn die Monteure sauber, freundlich und zuverlässig gearbeitet haben, ist ein Trinkgeld eine schöne Geste der Wertschätzung. Wenn nicht, dürfen Sie es guten Gewissens weglassen. Unser Küchenmontage-Service lebt ohnehin vom fairen Ergebnis, nicht vom Trinkgeld.
Pro Monteur oder für das ganze Team?
In der Regel gilt der Betrag aus der Tabelle für das gesamte Team, nicht pro Person. Übergeben Sie das Trinkgeld am besten offen an alle Monteure gemeinsam oder geben Sie es dem Teamleiter mit den Worten, dass es für alle gedacht ist – so wird es fair aufgeteilt.
Wenn eine einzelne Person besonders viel geleistet hat, dürfen Sie ihr natürlich zusätzlich etwas zustecken. Kommen nur ein oder zwei Monteure und dauert die Montage länger, ist ein Betrag am oberen Rand der Spanne angemessen.
Wann mehr, wann weniger Trinkgeld?
Ob Sie eher am oberen oder unteren Rand der Spanne liegen, hängt vom Verlauf der Montage ab. Diese Punkte sprechen für ein höheres oder niedrigeres Trinkgeld:
Wie gebe ich das Trinkgeld?
Am einfachsten ist Trinkgeld in bar. Legen Sie den passenden Betrag am besten schon vorher bereit, damit Sie am Ende nicht suchen müssen. Übergeben Sie es direkt und persönlich, wenn die Arbeit fertig ist – ein kurzes „Vielen Dank, das haben Sie super gemacht“ gehört dazu.
Neben dem Geld freuen sich Monteure fast immer über ein kaltes oder warmes Getränk während der Arbeit. Gerade bei längeren Montagen oder an heißen Tagen ist das eine kleine Geste, die gut ankommt – und die Sie unabhängig vom Trinkgeld anbieten können. Ähnliches gilt übrigens auch für unseren Möbel- und Montageservice.
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Häufige Fragen zum Trinkgeld bei der Küchenmontage
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